Spätestens drei Wochen vor Arbeitsausfall
Erste Gesprächsrunde mit Betriebsrat (soweit vorhanden), Arbeitgeber und Transfergesellschaft (BQG) und ggf. anwaltlichen und gewerkschaftlichen Vertretern.

Vor 1. Betriebsversammlung
Kontaktaufnahme zwischen Transfergesellschaft und örtlicher Arbeitsagentur; Vorstellung der Transfergesellschaft in der 1. Betriebsversammlung mit Kurzinfo (s.u.); Abschluss der entsprechenden Betriebsvereinbarung zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber.

Zwei Wochen vor Arbeitsausfall
Einrichtung eines Informationsbüros der Transfergesellschaft in den Betriebsräumen; regelmäßige, dort stattfindende Sprechstunden für die Mitarbeiter bis zur Unterzeichnung des dreiseitigen Vertrages; Ausgabe der Verträge, ggf. unter Beteiligung eines Vertreters der örtlichen Arbeitsagentur.

Eine Woche vor Arbeitsausfall
Durchführung eines Profilings i.S.d. § 216a SGB III mit den Mitarbeitern; nach Unterzeichnung Bekanntgabe der Verantwortlichen der Transfergesellschaft und deren telefonische Erreichbarkeit an die eingetretenen Mitarbeiter; Abschluss der Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Transfergesellschaft über die zu zahlenden Gehälter.

Spätestens am Ende des Monats,
an dem der Arbeitsausfall begonnen hat (unabhängig von Anzahl der übernommenen MA): Arbeitsausfallanzeige Kurzarbeit Null bei der zuständigen Arbeitsagentur des Betriebes; Antrag auf Transferkurzarbeitergeld.

Einen Tag vor Arbeitsausfall
Ggf. Sammeltermin für Arbeitssuchend Meldungen im Betrieb, Übergabe an Vertreter der örtlichen Arbeitsagentur.

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